Beheizte PC Maus

Viele Leute kennen das: Bei stundenlangem Arbeiten am Computer in der Winterzeit fängt oft die Hand an zu frieren, mit der die Computer-Maus bedient wird. Natürlich ist dies durch die mangelnde Bewegung bedingt, da ein einfacher Rechts- oder Doppelklick mit der Maus nicht den Blutkreislauf in der Hand und somit nicht ihre Erwärmung anregt. Deshalb habe ich eine beheizte Maus gebaut, bei der ein Heizdraht sich als elektrischer Widerstand wirkend aufwärmt, und die Handunterseite erwärmt.

In die Oberseite der PC-Maus habe ich zwei Reihen von Löchern gebohrt, durch die ich dann den Heizdraht durchfädeln kann. Ein Taster als Schalter schließt den Stromkreis des Heizdrahtes nur, wenn er durch das Auflegen der Hand auf die Maus betätigt wird. Ansonsten bleibt der Heizdraht kalt. Die beiden Enden des Drahtes werden an die Kontakte des positiven (roten) und negativen (schwarzen) Pols des USB Kabels gelötet, welches in die Maus einführt und auf der Platine festgelötet ist.

Ein Heizdraht wärmt sich auf, weil die den Draht durchfließenden Elektronen einen elektrischen Widerstand passieren müssen, der die Reibung der Elektronen erhöht, die sich wiederum in Wärme außert. Je nach Art des Metalls und Länge des Drahtes hat ein Heizdraht einen unterschiedlichen elektrischen Widerstand (z.B. 10 Ohm pro 5cm) und Wärmeleistung. Dies muss beim Bau der beheizten PC-Maus berücksichtigt werden, damit die vom Heizdraht beanspruchte Leistung nicht die des USB-Ports bereitgestellter Leistung übersteigt. Daher habe ich ein Y-USB Kabel an das USB Kabel gelötet. Das bedeutet: Zwei USB-Stecker führen zusammen zu einem USB-Kabel, welches in das Innere der Maus führt. So kann die Leistung zweier USB-Ports des Computers in Anspruch genommen werden und die Wahrscheinlichkeit, dass einer der Ports überlastet wird, sinkt.