G-SHOCK-TITANIUM

Die G-SHOCK-TITANIUM-Armbanduhr ist eine Uhr ursprünglich für Taucher konzipiert – daher die angegeben Wassertiefe von 200m. Ich habe sie in einem miserablen Zustand von einem Freund geschenkt bekommen: Nur noch Bruchstücke des Armbandes und der Schutzhülle waren vorhanden und spröde. Das Metall wirkte oberflächlich vom Zahn der Zeit mitgenommen. Nach dem Einsetzen einer Knopfzellen-Batterie war ich erstaunt, dass die Uhr noch funktioniert. Daher habe ich mir überlegt, wie ein Armband passend für diese „Armbanduhr für harte Jungs“ gebaut werden kann.

Die Glieder einer Fahrradkette passen sehr gut zu dem rustikalen Militär-Stil dieses zeitanzeigendes Accessiors. Dafür habe ich jene über die Nacht in Benzin eingelegt und mit einem Lappen sorgfältig Ölreste entfernt. Ein Hammer und Metallstift sind notwendig, um die Kettenglieder voneinander zu trennen und nach Wunsch wieder zusammenzufügen. Die Befestigung des Kettenarmbandes an der Uhr erfolgt über ein zurecht gefertigtes Stück Aluminium, welches mit Schrauben in den Löchern der früher vorhandenen Stege fixiert wird. Die Armbanduhr kann über ein Kettenschloss verbunden werden. Leider passiert es unter Umständen, dass sich das Kettenschloss doch selbstständig löst. Bisher ist mir jedoch noch keine andere zufriedenstellende Lösung eingefallen. Lass es mich gerne wissen, wenn Du eine gute Idee hast, wie diese Uhr sicher am Handgelenk befestigt werden kann.

Mir persönlich gefällt die G-SHOCK-TITANIUM-Armbanduhr sehr gut und erregt viel Aufsehen im Alltag. Jedoch ist der Tragekomfort in keinster Weise gegeben – also nach dem Motto: „Wer eine Uhr für harte Jungs tragen möchte, muss leiden.“ Aber Indianer kennen ja bekanntlich keinen Schmerz.